Mein Sohn lernt Python – Lektion 1: Variablen

Wie der Papa, so der Sohne: Er fängt an, sich für das Programmieren zu interessieren. Das macht mich stolz, da bin ich dabei, das unterstütze ich. Also haben wir uns vor garnicht all zu langer Zeit in Nürnberg das Buch „Programmieren für Kids“ gekauft und heute angefangen das Buch durchzuarbeiten. Als Programmiersprache haben wir uns – oder besser ich mich – hier für Python entschieden. Wobei die Programmiersprache ja eigentlich egal ist, mir geht es in erster Linie darum, Interesse zu wecken und Begeisterung zu schaffen.Wie ich das heute nachhaltig geschafft habe, davon will ich nun berichten. Mein Sohn, Tom ist sein Name, kam also zu mir ins Büro und sagte „Papa, wollten wir nicht zusammen programmieren?“. Schon saß er neben mir, hat sein Netbook aufgeklappt und los gings. Hier ein Bild, dass im Rahmen dieses ersten kurzen Pair Programming entstanden ist:

Okay, ich habe mir vorgenommen, Tom ganz langsam an das Thema heranzuführen. Variablen sollten das heutige Thema sein. Ich habe ihn also folgende  beiden Zeilen schreiben lassen:

x = raw_input("Wie ist Dein Name?")
print x

Das wars eigentlich auch schon, aber diese Zeilen taten auch schon ihre Wirkung, denn hiermit konnte ich ihm das Prinzip der Variablen näher bringen. Hierzu habe ich eine kleine Kiste genommen und X draufgeschrieben. In die Kiste habe ich ein Tempotaschenbuch gelegt, auf die ich „tom“ geschrieben habe (das ist die Eingabe, die mein Sohn beim Starten dieses Programms gemacht hat). Hier nochmal ein Bild zur Verdeutlichung:

Die Kiste habe ich wieder in das Regal gestellt und meinem Sohn gesagt, das Regal wäre sein Netbook, der Hauptspeicher. Dieser Speicher besteht aus vielen kleinen Kistchen, sogenannte Speicherzellen, die man mit Daten befüllen kann. Damit man die Daten auch wieder findet, bekommt jede Kiste einen Namen (x). Über diesen Namen kann man dann den Speicher wieder auslesen und bekommt den Inhalt in der Speicherzelle, nämlich das Tempotaschentuch mit dem Namen tom.

Das war dann der Punkt, an dem Tom alles verstanden hatte. Der Aha-Effekt eben. Beim nächsten Mal will ich mit Schleifen weitermachen. Mal schauen, wie ich ihm das bildlich erkläre, ich werde in diesem Blog wieder davon berichten.

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One Response to Mein Sohn lernt Python – Lektion 1: Variablen

  1. Matthias Lübken says:

    Sehr schön. Ich werde es mit Interesse verfolgen. Mal schauen ob meine Kinder auf den Papa kommen oder doch früh programmieren wollen. 😉

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